Topqualität in Spitzenzeit

Nicht nur in der Qualität, sondern auch in der Ausstattung spielt WHB in der obersten Liga und das zu erschwinglichen Preisen. Beim kürzlich errichteten Haus in Wien spielt die Haustechnik „alle Stückerl“. Das gesamte Gebäude ist mit einem BUS-System ausgestattet. Somit ist jede Lampe, jedes Gerät, die Beschattung, die Alarmanlage, usw. über Computer und Handy von jedem Punkt unserer Erde steuerbar. Der aufgedrehte Fernseher, während man im Büro sitzt und die offenen Rollläden bei sengender Hitze gehören somit der Vergangenheit an.

Der Bezug dieses innovativen Einfamilienhauses erfolgte bereits 4 Monate nach Produktionsbeginn. Im März dieses Jahres wurde mit der Fertigung bei WHB im Waldviertel begonnen. Bereits zwei Wochen später war der Aufstelltermin in Wien. Ende April wurde der Estrich eingebracht. Nach 3 Wochen Trocknung erfolgte der Start des Estrich-Ausheizprogrammes das über weitere 3 Wochen lief. Im Juni wurde dann gespachtelt, gemalt, die Fliesen verlegt, Treppen montiert und die Sanitärobjekte und Armaturen eingebaut.

Anfang Juli war das Haus für die Übergabe an die stolzen Bauherren bereit. Die Familie konnte das Haus einrichten und beziehen. Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.

WHB fördert den Nachwuchs

praktikant_webPraktikumsplätze ermöglichen Schülern den Einblick ins Berufsleben. Leider sind sie rar und das vor allem im Waldviertel. Doch für WHB sind die Nachwuchstechniker wichtig. Raphael Hahnl, Schüler der HTL Mödling Abteilung Holztechnik, war bereits letztes Jahr bei uns und wir freuen uns, dass er uns auch heuer wieder tatkräftig unterstützen wird. Während eines vier-wöchigen Praktikums bekommt er die Möglichkeit in unser Traditionsunternehmen hineinzuschnuppern.

Aufstellung in “Windeseile”

Auf Grund der schlechten Wettervorhersage wurde der Arbeitsbeginn bei der Baustelle in Amaliendorf auf 05:00 Uhr in der Früh vorverlegt und der Kran war ab 05:30 Uhr hubbereit. Um 8:00 Uhr waren bereits alle Erdgeschoßwände versetzt.

Ab dem frühen Nachmittag konnte mit dem Dachstuhl und der Verschalung des Daches begonnen werden. Unmittelbar nachdem das Dach regendicht war, hat uns dann doch noch ein sehr heftiger Regenguss erwischt. Nach dem sehr heißen und schwülen Arbeitstag eine angenehme Dusche.

Gewährleistung für dichtes Haus trotz Eigenleistung

Häuslbauer wissen ein Lied davon zu singen – das Traumhaus kostet viel Geld. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Bauherren selbst Hand anlegen möchten, um Geld zu sparen und im Budget zu bleiben.

WHB baut deshalb standardmäßig eine Installationsebene in der Wandkonstruktion ein, um dem Kunden auch für den Selbstausbau ein Haus mit dichter Gebäudehülle übergeben zu können. Der Hausherr hat die Gewissheit, dass die Dampfbremse fachgerecht verklebt und schon vor der Fertigstellung der Installationsebene „Blower-Door-Test“ fit ist. Die Dämmung in den Außenwänden, der Dachschräge, dem Kniestock und dem Giebel ist von WHB eingebracht und bei den Außenwänden ist eine Holzwerkstoffplatte montiert.

Den Rest kann der handwerklich geschickte Hausbauer selbst bewerkstelligen, d.h. er bringt die Polsterhölzer für die Installationsebene an, er verlegt die elektrischen Leitungen, macht Sanitär- und Wasserinstallation und beplankt danach die Installationsebene, die Geschoßdecken, Dachschrägen und Zangendecken. Somit kommt er mit der Dampfbremse nicht mehr in Berührung und WHB kann eine dichte Gebäudehülle gewährleisten.

Nachträgliche Änderungen bei den elektrischen Leitungen oder den Wasserleitungen können durch die eigene Installationsebene ebenfalls jederzeit problemlos vorgenommen werden. Dazu kommt, dass durch die zusätzliche Ebene ein besserer Schallschutz entsteht und die Wandaussteifung verstärkt ist. Um noch bessere Wärmedämmwerte zu erzielen, kann diese Ebene auch noch zusätzlich mit Dämmung befüllt werden.

Dem Selbstausbau steht damit nichts mehr im Wege, denn die Gewährleistung für die dichte Gebäudehülle übernimmt WHB.

Dampfbremse – was ist das?

Bis in die 90er Jahre wurde einer funktionierenden Luftabdichtung im Allgemeinen kaum Aufmerksamkeit gewidmet. Auch heutzutage gibt es noch viele Häuslbauer, die dieser wichtigen Schicht kaum Bedeutung schenken. Wohl auch mit der Argumentation, dass es  sehr alte Häuser gibt, die auch ohne Dampfbremse auskommen. Dabei wird aber zu gerne vergessen, dass der Hausbau früher ganz anders funktionierte als heute.

Eine Dämmung wurde zu Großmutters oder auch Mutters Zeiten nicht angebracht und von dichter Gebäudehülle war damals noch keine Rede. Fenster hatten in der Regel nur eine bis maximal zwei Scheiben, die Dächer waren ohne Vollschalung und Unterdach ausgeführt und die gesamte Gebäudekonstruktion erlaubte einen natürlichen Luftaustausch.

Um beim Heizen Energie zu sparen, werden heute Häuser mit hohen Dämmwerten und einer luftdichten Gebäudehülle errichtet. Somit lassen Wände und Dachflächen kaum einen Stoffaustauch zu. Sie „atmen“ nicht mehr wie früher und bei einer falschen Konstruktion macht sich schnell Schimmel breit. Die Abfuhr von CO2 aus der Atemluft und von Wasserdampf, sowie die Frischluftzufuhr funktioniert seit dem nur noch durch eine kontrollierte Lüftung.

Wozu wird aber die Dampfbremse benötigt? Eine Dampfbremse, ist nichts anderes als beispielsweise eine PE Baufolie oder Kraftpapiere, die fachgerecht in der Konstruktion verklebt werden. Sie sollen nunmehr verhindern, dass zu viel Luftfeuchtigkeit ungehindert in die Dämmschicht gelangt, sich dort als Kondenswasser niederschlägt und somit die gesamte Hauskonstruktion schädigt. Zusätzlich sorgt die Dampfbremse für eine hohe Luftdichtheit. Im Gegensatz zur Dampfsperre soll die Dampfbremse die Wasserdurchlässigkeit nicht vollständig unterbinden. Somit kann durch undichte Stellen eingedrungene Feuchtigkeit wieder verdunsten, was bei einer Dampfsperre nicht möglich ist.

Aus diesen Gründen ist bei der Planung und Anbringung der Dampfbremse auf besondere Sorgfalt zu achten. Um sicherzugehen, dass die Dampfbremse an alle Bauteile fachgerecht angeschlossen wurde, wird ein Blower-Door Test durchgeführt.